Set: Heat Sole 1.0 + Lithium Pack Insole rcB 1200
Lenz
- Laufzeitniedrig22 h
- Heizstufen3
Das beste Verhältnis aus angegebener Laufzeit und Preis in diesem Vergleich.
Heizsohlen passen in jeden Schuh, den du schon hast – vom Skischuh bis zum Arbeitsstiefel. Wir vergleichen Akku, Laufzeit und Bedienung und sagen, wann Socken die bessere Wahl sind.
Stand 30. September 2026 · 9 Modelle · nur Herstellerangaben mit Quelle
Lenz
Das beste Verhältnis aus angegebener Laufzeit und Preis in diesem Vergleich.
G-Heat
Der niedrigste Preis im Vergleich – für gelegentliche Kälte.
Therm-ic
Eine weitere belegte Option mit anderem Schwerpunkt.
Kurz gesagt: Beheizbare Sohlen wärmen den Fuß von unten und passen in fast jeden Schuh, den du schon hast. Für den Alltag reichen kabellose Sohlen mit eingebautem, aufladbarem Akku. Für den Skischuh sind flache Sohlen mit externem Akku am Schaft die bessere Wahl. Die längsten Laufzeiten in unserem Vergleich liegen laut Hersteller bei 22 bis 24 Stunden – ohne Angabe, auf welcher Stufe.
Eine Heizsohle ist eine Einlage mit einem flachen Heizelement. Es sitzt fast immer im Vorfuß, also unter den Zehen und dem Ballen. Dort kühlst du zuerst aus. Die Ferse bleibt meist unbeheizt.
Beim Akku gibt es zwei Bauarten:
Die Sohle mit eingebautem Akku ist bequemer im Alltag. Der externe Akku ist größer, leichter zu tauschen und nimmt im Schuh weniger Platz ein.
Unter „Wärmesohlen“ verkaufen Drogerien oft chemische Einweg-Sohlen. Sie enthalten Eisenpulver, das an der Luft reagiert und warm wird. Sie brauchen keinen Akku, sind dünn und günstig. Dafür heizen sie nur einmal, lassen sich nicht regeln und landen danach im Müll. Beheizbare Sohlen mit Akku kosten mehr, sind aber aufladbar, haben mehrere Stufen und halten viele Winter. Für einen einzelnen Stadionbesuch reichen Einweg-Wärmesohlen. Wer regelmäßig kalte Füße hat, fährt mit einer aufladbaren Heizsohle besser.
Das ist die eigentliche Frage vor dem Kauf. Beide wärmen die Füße, aber auf unterschiedliche Weise.
Was für Sohlen spricht:
Was für Socken spricht:
Unsere Einschätzung: In weiten Winterstiefeln, Arbeitsschuhen und Gummistiefeln sind Sohlen die praktischere Lösung. Im eng angepassten Skischuh ist eine Heizsocke oft angenehmer. Wenn dir vor allem die Zehenspitzen oben frieren, bringt dir eine Sohle wenig. Die Modelle im Vergleich findest du bei den beheizbaren Socken.
Ein Skischuh hat kaum Luft. Jeder Millimeter unter dem Fuß verändert die Passform. Deshalb sind Ski-Heizsohlen flach und haben den Akku außen.
So läuft der Einbau in der Regel ab:
Wenn du dir unsicher bist, lass den Einbau im Skigeschäft machen. Bei Hotronic ist das Heizelement in einer anatomischen Bootdoc-Einlage schon eingebaut. Sie ersetzt die Einlage im Innenschuh.
Probiere die Kombination zu Hause aus, bevor du in den Urlaub fährst. Ein falsch geführtes Kabel spürst du erst nach einer Stunde auf der Piste.
Viele Hersteller nennen nur eine Zahl. Lenz schreibt „bis zu 22 Stunden“, Therm-ic „bis zu 13 Stunden“, Sidas „bis zu 8 Stunden“, Hotronic „24 Stunden“. Zu welcher Stufe diese Werte gehören, steht nicht dabei. Gehe davon aus, dass es die niedrigste ist.
Nur Glovii, G-Heat und ActionHeat nennen Werte für alle drei Stufen. Bei der Glovii GW2 sind es 9, 5 und 3 Stunden. Bei der G-Heat Ultralight 6, 4 und 2,5 Stunden.
Sohlen mit eingebautem Akku haben wenig Platz für Zellen. Die Glovii GW2 speichert laut Hersteller 6,66 Wh. Die G-Heat Ultralight kommt mit 3,7 V und 2000 mAh rechnerisch auf 7,4 Wh. Das ist weniger als die Hälfte eines typischen Heizsocken-Akkus mit 7,4 V und 2200 mAh (16,3 Wh). Externe Akkus sind größer. Hotronic gibt für den XLP 2C BT 6000 mAh an.
Wie du aus Wattstunden deine Laufzeit abschätzt, erklärt der Ratgeber zur Akku-Laufzeit.
Im Schuh erreichst du keinen Knopf. Deshalb haben fast alle Modelle eine Funkfernbedienung oder eine App. Eine Fernbedienung ist bei Kälte und mit Handschuhen oft schneller als das Smartphone. Die App erlaubt dafür feinere Stufen. Lenz regelt per App stufenlos.
Bei allen Sohlen in unserem Vergleich sind die Akkus dabei. Therm-ic legt aber kein Netzteil bei, nur ein USB-Kabel. Die Ladezeit gibt Therm-ic mit 5 bis 7 Stunden an. Das teuerste Set ist Sidas Winter H Flat mit PRO-Akkus für 228,60 €. Sidas nennt bis zu 8 Stunden, aber nicht, wie viele Stufen es gibt.
Jeder Lithium-Akku liefert bei Kälte weniger nutzbare Energie. Ein externer Akku am Skischuh hängt im Wind. Ein Akku in der Sohle liegt dagegen im warmen Schuh. Dafür ist er kleiner. Plane in beiden Fällen mit Reserve. Die Herstellerwerte sind Obergrenzen.
Das lässt sich nur teilweise beantworten, weil viele Hersteller keine Temperatur nennen. Von den Sohlen mit deutschem Shop gibt nur Glovii Werte an: 34, 39 und 44 °C bei GW2 und GW4U. Bei den US-Modellen nennt ActionHeat bis 140 °F, also etwa 60 °C, und Fieldsheer bis 135 °F, etwa 57 °C. Wärmer ist aber nicht alles. Entscheidend ist auch, wie lange die Sohle auf einer spürbaren Stufe durchhält. Hier liegen die Ski-Systeme mit externem Akku vorn: Lenz nennt bis zu 22 Stunden, Hotronic 24 Stunden, jeweils ohne Stufenangabe. Und die wärmste Sohle hilft wenig, wenn der Schuh zu eng ist und die Durchblutung abdrückt.
Glovii nennt 220 g mit Akku für die GW2 und die GW4U. G-Heat gibt 130 g pro Sohle an. Die übrigen Hersteller machen keine Angabe.
Einen offiziellen Testsieger gibt es nicht. Einen Test der Stiftung Warentest zu beheizbaren Einlegesohlen haben wir nicht gefunden. Bei beheizbarer Kleidung wie Handschuhen, Socken, Westen oder Jacken ergibt eine Suche auf test.de nach „beheizbar“ ebenfalls keine Tests (Stand 30.09.2026).
Viele Seiten mit „Testsieger“ im Titel haben die Sohlen nicht selbst getestet. Meist steckt eine Auswahl aus Shop-Bewertungen dahinter. Auch wir haben nicht getestet. Unsere Schnellauswahl entsteht aus Laufzeit je Stufe, Preis, Akku im Lieferumfang und Bedienung nach Herstellerangabe. Wie wir vorgehen, steht auf der Seite So vergleichen wir.
Die Tabelle zeigt alle Modelle mit den Werten der Hersteller. Du kannst nach Preis, Laufzeit oder Akku sortieren. Leere Felder hat der Hersteller nicht angegeben.
| Modell | Laufzeit (niedrig/mittel/hoch) | Akku | Preis |
|---|---|---|---|
| Lenz Set: Heat Sole 1.0 + Lithium Pack Insole rcB 1200 Ski · Alltag · Heizzone: Zehen |
22 h |
k. A. | 189,95 €
Zum Angebot*
|
| Therm-ic Set Heat Flat + C-Pack 1300B Ski · App · Heizzone: Fußsohle (gleichmäßig) |
13 h |
k. A. | 199,99 €
Zum Angebot*
|
| Glovii GW2 beheizte Einlegesohlen mit Fernbedienung Alltag · Fernbedienung · Heizzone: Vorfuß |
9 h 5 h 3 h |
k. A.max. 44 °C | 149 €
Zum Angebot*
|
| Sidas Set Winter H Flat + PRO-Akkus Ski · Heizzone: Vorfuß (unter den Zehen) |
8 h |
k. A. | 228,60 €
Zum Angebot*
|
| Glovii GW4U beheizte Ski-Einlegesohlen ultraduenn Ski · App · Heizzone: Vorfuß |
8 h 4 h 2 h |
k. A.max. 44 °C | 149 €
Zum Angebot*
|
| G-Heat Ultralight beheizte Einlegesohlen Alltag · Fernbedienung · Heizzone: Vorfuß |
6 h 4 h 2,5 h |
3,7 V2000 mAh7,4 Wh | 99,90 €
Zum Angebot*
|
| Hotronic XLP 2C BT Anatomic Ski · App · Heizzone: Vorfuß (fest eingebautes Heizelement) · anderer Markt |
24 h |
k. A. | k. A.
Zum Angebot*
|
| ActionHeat Pro Series+ Bluetooth Heated Insoles Alltag · Jagd · App · Heizzone: Zehen · anderer Markt |
8 h 5 h 3 h |
k. A.max. 60 °C | k. A.
Zum Angebot*
|
| Fieldsheer Premium BT Wireless Heated Insoles Alltag · App · Heizzone: Zehen · anderer Markt |
7 h |
3,7 V2200 mAh8,1 Whmax. 57 °C | k. A.
Zum Angebot*
|
Alle Werte laut Herstellerseite, abgerufen am 30.09.2026. „k. A.“ = vom Hersteller nicht angegeben. Laufzeiten gelten meist für Zimmertemperatur. Bei Modellen mit Hinweis „anderer Markt“ ist kein Preis in Euro angegeben.
Das Set kostet 189,95 € und enthält zwei Akkus rcB 1200 und ein Ladegerät. Lenz verspricht „Wärme bis zu 22 Stunden“, ohne Stufe. Es gibt drei Stufen am Akku und eine stufenlose Regelung per App. Die Sohle ist zuschneidbar, der Akku sitzt außen.
Geeignet für: lange Skitage und Skitouren. Einschränkung: Die 22 Stunden sind ohne Stufenangabe. Spannung und Kapazität des Akkus nennt Lenz auf der Produktseite nicht.
Die flache Sohle heizt laut Hersteller gleichmäßig über die Fußsohle. Das Set kostet 199,99 € mit C-Pack 1300B und Bluetooth-Steuerung. Therm-ic nennt bis zu 13 Stunden.
Geeignet für: Skischuhe mit enger Passform. Einschränkung: Kein Netzteil im Set, Ladezeit 5 bis 7 Stunden.
Die Bootdoc-Einlage hat das Heizelement schon eingebaut. Dazu kommen Akkus mit 6000 mAh. Es gibt drei Stufen und einen Power-Boost als vierte Stufe, alles per App. Hotronic nennt 24 Stunden.
Geeignet für: Skifahrer, die ein fertiges System ohne Zuschneiden wollen. Einschränkung: Kein Preis auf der Herstellerseite, Verkauf nur über Händler. Die 24 Stunden stehen auf einer anderen Seite als die 6000 mAh.
Der Akku steckt in der Sohle. Du brauchst kein Kabel. Die GW2 kostet 149,00 € mit Fernbedienung und doppeltem USB-C-Ladekabel. Die Stufen liegen laut Hersteller bei 34, 39 und 44 °C. Die Laufzeit beträgt 9, 5 und 3 Stunden.
Geeignet für: Alltag, Stadion, Arbeitsschuhe. Einschränkung: Nur in den Größen M und L. Mit 6,66 Wh ist der Akku klein.
Die GW4U ist das Skimodell von Glovii. Die Sohle ist dünn, die Akkus sitzen mit Haltern außen am Skischuh. Jeder Akku hat 1200 mAh und laut Hersteller 8,88 Wh. Gesteuert wird per App. Das Set kostet 149,00 € mit Netzladegerät. Die Laufzeit liegt bei 8, 4 und 2 Stunden.
Geeignet für: Skifahrer mit kleinem Budget. Einschränkung: Für einen ganzen Skitag musst du auf niedriger Stufe bleiben. Zwei Stunden auf hoher Stufe sind wenig.
Mit 99,90 € ist sie die günstigste Sohle im Vergleich. Der Akku ist eingebaut, gesteuert wird per Fernbedienung. G-Heat nennt 5 bis 6, 3 bis 4 und 1,5 bis 2,5 Stunden. Mit 130 g pro Sohle ist sie leicht.
Geeignet für: kurze Einsätze, Spaziergang, Weihnachtsmarkt. Einschränkung: Kurze Laufzeit auf hoher Stufe. Die 7,4 Wh reichen nicht für einen ganzen Tag.
Ski: flache Sohle, externer Akku, am besten mit App. Lenz, Therm-ic und Hotronic sind darauf ausgelegt.
Arbeit und Alltag: Sohle mit eingebautem Akku und Fernbedienung. Sie wandert ohne Kabel von Schuh zu Schuh, solange die Größe passt.
Jagd und Ansitz: Hier zählt lange Laufzeit bei Stillstand. Ob Sohle oder Socke besser passt, besprechen wir bei der beheizten Jagdbekleidung.
Du weißt noch nicht, ob Füße, Hände oder Rumpf zuerst dran sind? Der Wärme-Finder zeigt es für deine Temperatur und Dauer.
Laut Hersteller zwischen 6 und 24 Stunden auf niedriger Stufe. Auf hoher Stufe sind es bei den Modellen mit Stufenangabe 2 bis 3 Stunden. Sohlen mit eingebautem Akku halten meist kürzer als Systeme mit externem Akku.
Ja, dafür gibt es flache Ski-Modelle mit externem Akku am Schaft. Sie werden zugeschnitten und meist unter die vorhandene Einlage gelegt. Das Kabel läuft am Innenschuh hoch. Im Zweifel hilft das Skigeschäft beim Einbau.
Ja. Bei Glovii GW2 und G-Heat Ultralight steckt der aufladbare Akku in der Sohle, gesteuert wird per Fernbedienung. Es läuft kein Kabel am Bein hoch. Dafür ist der Akku kleiner als bei Systemen mit externem Akku.
Sohlen passen in jeden Schuh und müssen nicht gewaschen werden. Socken wärmen die Zehen auch von oben und tragen weniger auf. Für weite Stiefel eher Sohlen, für enge Skischuhe eher Socken.
Viele ja. Therm-ic Heat Flat und Glovii GW4U lassen sich von 36 bis 48 kürzen, auch Lenz und Sidas sind zuschneidbar. Schneide nur außerhalb des Heizelements und halte dich an die Markierungen.
Sohlen mit eingebautem Akku enthalten Elektronik und gehören nicht in die Waschmaschine. Wie du sie reinigst, steht in der Anleitung des Herstellers. Lass sie vollständig trocknen, bevor du sie wieder einschaltest.
Wärme an den Füßen kann Beschwerden lindern. Sie ersetzt aber keine ärztliche Abklärung. Sprich vor dem Kauf mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Wenn vor allem die Zehenspitzen betroffen sind, wärmen Socken diese Stelle gezielter.
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